Gisela Bruggisser

Meine Bilder

Gedanken zu meiner Malerei

Akt 1 mit neuen Bildern
Akt 2

Es erstaunt mich immer wieder, wie spannend das Aktzeichnen ist. Den Körper in oft sehr kurzer Zeit zu erfassen, sich für einen Ausschnitt zu entscheiden, Hell/ Dunkel zu erkennen, usw. erfordert höchste Konzentration und Präsenz.
Oft verwende ich dafür Tusche mit Pinsel, Schwamm und Rohrfeder oder Acrylfarben oder Aquarell. Häufig bearbeite ich die Bilder später noch mit Pastellkreide.

Portrait

Beim Portraitzeichnen erlebte ich, wie man beim genauen Beobachten eines Menschen viel über sein inneres Wesen entdeckt. Das feine Skizzieren ist wie ein Streicheln, es entwickelt sich dabei fast immer Sympathie für die Person.

Orientalisches

Schon immer hatte ich eine reiche Fantasie. Ich träumte gerne, und Geheimnisvolles zog mich magisch in den Bann. So habe ich mich auch als Kind für die Märchen aus Tausend und Einer Nacht begeistert.
Das Licht, die Düfte und die Menschen des Orients inspirieren mich auch heute noch. Die üppige Farbenwelt erweckt in mir den Wunsch, selber in die Farbe einzutauchen.
So sind viele Bilder aus Skizzen von meinen zahlreichen Aufenthalten und Reisen in Tunesien, manche auch von Griechenland, entstanden.

Improvisationen

Aus dem Innern, ganz ohne das Ziel zu kennen, male ich Bilder, die ich Improvisationen nenne. Es entstehen wie von selber Figuren, Formen, Farben, an die ich mich langsam herantaste. Und aus denen ich mein Bild entwickle.
Bekanntes und Unbekanntes fliesst zusammen, fast wie im Traum, und erfordert meine ganze Aufmerksamkeit und Sensibilität. Immer wieder bin ich erstaunt, welches Bild so auf diese Weise entsteht und was es mir erzählt.

Experimente mit Rost

Seit 2015 schätze ich Rost und Patina sehr. Die warmen Farben des Rosts, das Unvorhersehbare des Oxidationsprozesses faszinieren mich.